Heute Nacht fange ich den Wind ein.

Er flüstert Unverständliches in meine Ohren.

In meinen Haaren bleibt er hängen,

Reißt dann schließlich deine Stimme empor,

Und lässt mich taub dort stehen.

Die welken Blätter laufen neben mir her,

Ob sie dich gesehen haben.

Vielleicht dort wo sonst dein Schatten liegt.

Wo sie sich in den Ecken sammeln.

Doch lassen sie mich blind stehen.

Es hängt noch deine Wärme in der Luft.

Sie setzt sich auf meine nackte Haut.

Mit blinden Augen spüre ich dich ganz nah.

Höre dein stummes Lied verklingen.

Raureif setzt sich ab und lässt mich eingefroren stehen.

Jetzt verstehe ich, Du bist weg.

Kein Bild von dir bleibt mir erhalten.

Blind und taub lässt du mich hier zurück.

Eingefroren sitzt ich in leeren Räumen,

Deine Schatten huschen an mir vorbei

Doch keiner bleibt mehr stehen.